image_pdfimage_print

Paragraph 2 des Transplantationgesetzes regelt die Pflicht zur Aufklärung über Organspende.Wie diese aussieht brauch ich euch nicht zu erzählen.Bei Fragen wird immer auf die Seite der DSO verwiesen,und die erzählen dir was du hören sollst….

Gibt es in Deutschland eigentlich eine öffentliche Diskussion über Organspende ? Laut der Medien ja.
Die Diskussion geht meines Erachtens aber nicht unbedingt darum ob gespendet werden soll,denn da sind sich ja alle einig…
uuuuunbedingt ,,Schließlich kann jeder in diese Situation kommen,und deshalb sind auch 80% der Bevölkerung dafür !!   jaja..Klar,selbstverständlich…
??? Also für mich sieht das eher so aus:3,3 Prozent davon haben einen Organspende Ausweis,von denen sind bestimmt über die Hälfte nicht mit allen Aspekten vertraut,und haben in diesem Sinne auch keine Einwilligung gegeben.Die anderen sind die,die ja sagen weil sie im Falle eines Falles ein Organ wollen.
Dort wo man merkt das sich Menschen Gedanken über Organspende gemacht haben geht es tendenziell eher darum ob man darüber überhaupt Diskutieren soll !!
So bin ich in letzter Zeit in vielen Foren,Gruppen und Blogs unterwegs,in denen es um Organspende geht.
Zwei Themen stehen dort im Vordergrund:
  • „Sollte man über Organspende diskutieren“.. und
  • „wie tot ist Hirntod“
Den zweiten Punkt kann man mit Pro’lern kaum diskutieren,die überwiegende Meinung dort: jawoll, Hirntod ist 100% tod.Punkt.
Jegliche verweise auf die Hirntoddebatte, Artikel von Ärzten etc.
werden kategorisch abgelehnt und als Märchen und Panikmache abgetan.
Einerseits kann ich das verstehen,da sich dort viele Empfänger tummeln.Vielleicht ist es so etwas wie Eigenschutz,oder auch eine Vogel Strauss Politik. Augen zu und durch !!
Vogel Strauss Politik

Vogel Strauss Politik

Wobei ich der Meinung bin das sich gerade Empfänger ruhig auch für eine bessere Aufklärung einsetzen sollten,schon aus Eigennutz !!
Diese bekommen die Diskussion um den Hirntod sicher auch mit,und müssten?? sich Gedanken machen ob ihr Spender wirklich irreversibel Hirntod war.
Ein aufgeklärter,mit allen Aspekten vertrauter Mensch,der trotzdem spendet gibt doch den Empfänger das Gefühl wirklich ein Geschenk von Herzen erhalten zu haben !!
Zu dem Punkt der Diskussion überhaupt,habe ich die Feststellung gemacht:
Der Ton wird rauer…Wahrscheinlich sehen die ihre Felle davon schwimmen.
Da fallen Sätze,die in einer Diskussion,egal um was,nichts zu suchen haben !! Eine Diskussion sollte über bestehende Tatsachen oder Ansichten geführt werden,aber nicht um den Geisteszustand der Diskutierenden. Allein schon die Aussage man solle überhaupt nicht darüber diskutieren,denn es wäre die „PFLICHT“ von jedem,da es ja auch jeden treffen könnte.
Oder aber es wäre moralisch verwerflich das in Frage zu stellen !
Es ist moralisch verwerflich keine Organe zu spenden,aber es ist nicht moralisch verwerflich, Millionen Menschen zu belügen und zu betrügen um unter falschen Voraussetzungen an deren Organe zu gelangen.

      “ Eine demokratische politische Kultur lebt bekanntlich

        von der Meinungsfreude und der Anteilnahme der Bürger.

             Das setzt Furchtlosigkeit voraus „

Jutta Limbach,Rechtswissenschaftlerin und ehemalige Präsidentin
des Bundesverfassungsgerichts.
nix sehen,nix hören,nix sagen

nix sehen,nix hören,nix sagen

Selbst Ärzte fordern in manchen Foren man solle die Diskussion in den Medien unterbinden,weil dadurch Menschen sterben müßten !! Ach,und die die Sterben weil NICHT darüber geredet wird !!
Schon mal vom Verursacher Prinzip gehört ??
Ich halte das für Unmöglich,wo sind wir denn ?? Es gibt einen großen Redebedarf was die Organspende betrifft,und meiner Meinung nach sind wir erst am Anfang.
Oder wie sehen sie das…